Donnerstag, 31. Januar 2008

Backwaters und Strand

Naechster Stop war Alleppey (Allappuzah).
Gleich nach der Ankunft gerieten wir an einen sehr eifrigen Rikschafahrer.
Dieser brachte uns auch ganz schnell zu den Anlegestellen
wo einfache bis sehr edle Hausboote auf Kunden warteten.



Unterwegs dahin wies er uns aber schon auf einen seiner Freunde
hin der ebenfalls Bootstouren anbietet und das sowieso viiiiiel
biller. Dennonch bestanden wir darauf uns erstmal diese hier
anzuschauen und Angebote einzuholen. Dies war sehr nervenaufreibend
da uns eine Delegation aus zwei Rikschafahrern einem etwa 24 jaehrigen
Bootsvermittler und einigen Schaulustigen.
Jeder unserer Verhandlungen gingen erstmal einige mehr oder weniger
intensieve Diskussionen zwischen unserer indische Delegation und dem
jeweiligen Bootspersonal voraus.
Das Ergebnis waren unverschaemte Preise.
(Unsere Hauswirte hatten uns in Cochi einige Preisangaben mit auf den Weg gegeben)

Zur guten Letzt nahmen wir das vorletzte Boot. Der Preis war im Vergleich zur
Konkurrenz relativ niedrig. (den mussten wir uns aber in harten Verhandlungen erst mal erkaempfen)

Die Fahrt beinhaltete eine Uebernachtung, sowie Mittagessen, Fuenf Uhr Tee (in unserem Fall Kaffe) Abendessen und Fruehstueck.
Ich muss sagen die Sightseeing Tour war nicht besonders sensationell dafuer war
das Essen um so besser. Uns beschlich fast schon ein schlechtes Gewissen weil wir den Preis so weit gedrueckt hatten.

Im Anschluss gings nach Varkala.
Das hier ist ein Touristennest.



Und der Pauschaltourist
in mir kann entlich aufatmen. Sonne, Strand und eine sehr
entspannte Athmosphaere. Sogar die fliegenden Haendler,
Ladenbesitzer und Bettler sind nicht so aufdringlich
und nervig wie in GOA. Wenn wir auf der Veranda sitzen
Koennen wir sogar ein Stueckchen Meer sehen und der Weg
zum Strand beschraenkt sich auf etwa 10 Minuten
Wenn wir gemuetlich laufen. Die Maedels lassen sich
das reichhaltige Angebot an Yoga und Ayurveda
gefallen waehrend ich gemuetlich ausschlafe und
mir gelegentlich ein zweites Fruehstueck gefallen lasse.

Heute ist unser letzter Abend in Kerala.
Morgen um 18:30 gehts dann mit dem Sleeper(Schlaefer)-Zug
nach Chenai. Von dort aus starten wir dann zwei Tage spaeter
wieder richtung kalte Heimat.

Samstag, 26. Januar 2008

Ernakulam und Fort Kochi

Zu Ernakulam kann man eigentlich nur sagen dass es
die Stadt ist in der man ankommt um nach Fort Kochi weiterzureisen.
Sie ist laut sehr hektisch und wenn man etwas guenstiger wohnen will
dann genau richtig. Wir waren hier mal kurz zum einkaufen, das wars dann aber auch.

Fort Kochi hingegen hat (trotz des mittlerweile massiven Tourismus)
einen ganz besonderen Charme. Es ist die Insel auf der (angeblich) die
Portugiesen zum ersten mal Inischen Boden betreten haben. Der beruehmte
Vasco Da Gama soll hier gestorben und beerdigt worden sein. Allerdings wurden seine
Gebeine irgendwann nach Portugal zurueckgebracht.
Spaeter hatten die Niederlaender das sagen gefolgt vom Brittischen Empire.

Das hat besonders in der Architektur seine Spuren hinterlassen,
findet man doch von allen Kulturgruppen spezifische Elemente.
(Etwa so in der Art stehts im Reisefuehrer)

Die Leute hier sind im Vergleich zum restlichen bissher bereisten Indien
sehr freundlich und entspannt. Die Sehenswuerdigkeiten:
Chinesische Fischernetze



Katakali Tanz



Santa Kruz Basilika
ua.
hatten wir relativ schnell durch, und der Strandurlaub
kam auch nicht zu kurz.
Auf der gegeueberliegenden Insel Vypen kann man
die 20 km bis zum Strand, am noerdlichen Ende, relaqtiv
bequem mit dem Bus erreichen mit ca. 10 Rupi pro Badehose :)

Wir warteten hier auf Domi's Kousiene Beate und zogen dann weiter
nach Sueden.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Zwischendurch mal Urlaub



So da sind wir wieder.

die letzten Tage war es schwer an ein Internetterminal zu kommen
also gibts jetzt mal eben eine kurze Zusammenfassung.

Nachdem wir Goa mit einem sehr holperigen Nachtbuss verlassen hatten
strandeten wir wieder in Bangalore.
Von hier gings dann aber sofort mit einem Miettaxi in einen Ashram ca 3Stunden
von Bangalore entfernt. Wir wollten eine Freundin besuchen und uns (genaugenommen ICH) vor der sehr anstrengenden Indischen Welt zurueckziehen.
Es war sehr angenehm, ruhig, mit einem wunderschoenen Garten und einigen Perlhuenern
die uns vor den Cobras beschuetzt haben. Die sind ihr Leibgericht :)
Sehr viele sehr nette Leute aus Deutschland und das unglaublich leckere Fruehstueck
machten alles noch viel angenehmer. Es fuehlte sich an wie Urlaub im Urlaub.
Nach drei Tagen sind wir dann aber auch wieder in aller Herrgottsfruehe
wieder losgezogen. diesmal aber mit einem eher luxurioeseren Automobil
mit Klimaanlage und DVD-Flatscreen.
Leider ist der Indische Planet jetzt noch anstrengender als vorher ;)

Jetzt sind wir gerade in Mysore (noch ca. eineinhalb Stunden)
Wir waren hier auf einem Berg mit einem Tempel (leider weiss ich die Nahmen von beidem nicht mehr) und sind die tausend heiligen Stufen hinuntergestiegen.
Bei Stufe 700(von unten an gezaehlt) stiessen wir dann auf eine
Skulptur des Nandi Bullen, Shivas Reittier. Desshalb sind hier die Kuehe heilig.

Laut Legende wurde diese Skulptur in nur einer Nacht aus einem einzigen Fels gehaun.
Und im Golden Temple ca. 2 Autostunden von hier entfernt waren wir auch noch kurz.
Das ist eine kleine aber beeindruckende Kolonie tibetischer Moenche.





Und jetzt wird auch schon wieder die Zeit Knapp. Nach 2 Tagen Mysore fahren
wir mit dem Nachtbuss nach Ernakulam und Fort Cochin.

Bis dmnaechst.... :)

Montag, 7. Januar 2008

GOA


Goa ist mitunter einer der kleinste
Bundesstaaten Indiens, wenn nicht
der kleinste ueberhaupt.
Wir befinden uns hier in Anjuna Beach.
Dieser Ort gillt als einer von drei beruechtigten
Partymeilen (laut Reisefuehrer) Aber so
wirklich viel Party haben wir hier noch nicht erlebt. Es gibt zwar einige Strandbars an denen bis zur Sperrstunde (etwa 23:00 Uhr) Musik lauft und man einige Leute treffen kann Ansonnsten Geschieht hier wirklich nicht viel.
Wir haben einen etwa zwei Killometer langen Sandstrand doch muss man sehr aufpassen wenn man sich in die Fluten stuerzt. Der Grund ist an manchen Stellen relativ steinig und vor allem bei Flut nicht sofort zu erkennen. Abgesehen davon ist es Traumhaft. das Wasser ist warm
und ueber zu wenig Sonne kann man sich auch nicht beklagen. Als Daempfer waere vieleicht
zu erwaehnen dass man nicht wirklich zum entspannen kommt. Alle fuenf Minuten wird man
von Leuten aus der Urlaubsstimmung gerissen die ihre Sachen anpreisen (Schmuck, Fruechte, Musikinstrumente... kurz Ramsch aller Art) oder ihre Dienstleistungen anbieten (Massage und Ohrenputzen) oder einfach nur betteln. Aber alles auf eine allzuoft sehr aufdringliche Art und Weise. Wir sind uns noch nicht ganz sicher wie lange wir hier bleiben. Ein bisschen feiern wollen wir ja schon allerdings ist Goa ziemlich vielseitig und der eine oder andere Ort wuerde
uns auch noch interessieren.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Hampi

Bangalore war, abgesehen von unseren Gastgebern
und der deutsch-italenischen Familie die kurz vor unserer
Abreise ankamen, nicht schoen. Laut, dreckig und ein Smog
wie ihn nur zwei Millionen Auto-Rikschas (hierzulande auch als TUK-TUK bekannt)
mit ihren knatterigen Zweitaktmotoren verbreiten koennen.

Die Armut sorgt dann auch fuer einen gehoerigen Kulturschock.
Eigentlich kenne ich das ja noch halbwegs aus meiner Kindheit.
Die Zigeuner in Rumaenien lebten in Aehnlichen Verhaeltnissen
aber hier ist alles etwa 100mal so schlimm.

Wie auch immer jetzt sind wir aus der Stadt raus und in Hampi.
Traegt den Titel Weltkulturerbe und das zu recht. Es ist einfach traumhaft.
Auf einer Flaeche von ca. 50 Quadratkillometer sind etwa 200 Tempelanlagen
verteilt. Einige sehr klein andere riesig. Die Landschft ist auch schwierig zu
beschreiben riesige Schutthaufen koennte man sagen aber die einzelnen
Brocken sind Teilweise so gross wie ein zweistoeckiges haus mit Dachstuhl
und Keller. Und dazwischen Palmenplantagen.


Wir werden das noch etwa zwei Tage
geniessen und dann nach GOA weiterreisen. Entlich STRAND!

Achso, Wuensche Euch noch ein Gutes neues Jahr nachtraeglich.
Wir haben unser Sylvester im Nachtzug verbracht. Absolut unsspaektakulaer.
Wenn man natuerlich aussen vor laesst dass wir in Indien sind :)