Gleich nach der Ankunft gerieten wir an einen sehr eifrigen Rikschafahrer.
Dieser brachte uns auch ganz schnell zu den Anlegestellen
wo einfache bis sehr edle Hausboote auf Kunden warteten.

Unterwegs dahin wies er uns aber schon auf einen seiner Freunde
hin der ebenfalls Bootstouren anbietet und das sowieso viiiiiel
biller. Dennonch bestanden wir darauf uns erstmal diese hier
anzuschauen und Angebote einzuholen. Dies war sehr nervenaufreibend
da uns eine Delegation aus zwei Rikschafahrern einem etwa 24 jaehrigen
Bootsvermittler und einigen Schaulustigen.
Jeder unserer Verhandlungen gingen erstmal einige mehr oder weniger
intensieve Diskussionen zwischen unserer indische Delegation und dem
jeweiligen Bootspersonal voraus.
Das Ergebnis waren unverschaemte Preise.
(Unsere Hauswirte hatten uns in Cochi einige Preisangaben mit auf den Weg gegeben)
Zur guten Letzt nahmen wir das vorletzte Boot. Der Preis war im Vergleich zur
Konkurrenz relativ niedrig. (den mussten wir uns aber in harten Verhandlungen erst mal erkaempfen)
Die Fahrt beinhaltete eine Uebernachtung, sowie Mittagessen, Fuenf Uhr Tee (in unserem Fall Kaffe) Abendessen und Fruehstueck.
Ich muss sagen die Sightseeing Tour war nicht besonders sensationell dafuer war
das Essen um so besser. Uns beschlich fast schon ein schlechtes Gewissen weil wir den Preis so weit gedrueckt hatten.
Im Anschluss gings nach Varkala.
Das hier ist ein Touristennest.

Und der Pauschaltourist
in mir kann entlich aufatmen. Sonne, Strand und eine sehr
entspannte Athmosphaere. Sogar die fliegenden Haendler,
Ladenbesitzer und Bettler sind nicht so aufdringlich
und nervig wie in GOA. Wenn wir auf der Veranda sitzen
Koennen wir sogar ein Stueckchen Meer sehen und der Weg
zum Strand beschraenkt sich auf etwa 10 Minuten
Wenn wir gemuetlich laufen. Die Maedels lassen sich
das reichhaltige Angebot an Yoga und Ayurveda
gefallen waehrend ich gemuetlich ausschlafe und
mir gelegentlich ein zweites Fruehstueck gefallen lasse.
Heute ist unser letzter Abend in Kerala.
Morgen um 18:30 gehts dann mit dem Sleeper(Schlaefer)-Zug
nach Chenai. Von dort aus starten wir dann zwei Tage spaeter
wieder richtung kalte Heimat.




